Lektion 10: Balance aus Sagen und Nicht-Sagen
Wenn Dich jemand fragt, was Du beruflich machst, dann hast Du ungefähr dreißig Sekunden Zeit, um das Interesse des Gegenübers zu wecken. Hier machen viele den Fehler, zu viele Informationen über die eigene Arbeit, die Themen, die Methoden sowie die eigenen Stärken in möglichst kurzer Zeit herunterzurasseln. Es wäre besser, zuerst einfach nur die Neugier des Gegenübers zu wecken.
Beispiel: „Ich bin Coach für Menschen in Umbruchphasen oder solche, die sich gerne in einer befinden würden…“ (Pause)
Dies ist kurz und knackig, spricht ein Leidensdruckthema an und verrät nicht zu viel. Die Pause am Ende ist von besonderer Wichtigkeit: Durch sie weckt man erstens Spannung, und zweitens gibt sie einem Zeit, die Reaktion des Gegenübers abzuwarten. Man sieht sofort, ob der Gesprächspartner sich dafür interessiert oder nicht, und kann demnach abschätzen, inwiefern es sich um einen potenziellen Kunden oder Empfehlungsgeber handelt. Nur wenn interessiert geschaut oder sogar nachgefragt wird, gib ihm weitere Informationen. So bleibst Du interessant und wirkst nicht aufdringlich. Dieses Prinzip kann in jeder Art der Kommunikation angewandt werden, sei es im Gespräch, per E-Mail, über die Website oder über das Telefon.