Lektion 2: Guter Draht

Absolute Wertschätzung dem Klienten gegenüber ist das wichtigste Element des Provokativen Coachings. Man bezeichnet das auch als Guten Draht und vor allem im NLP als Rapport. Das ist so wichtig weil der Coach sehr viele verbale Frechheiten ausspricht. Dieser gute Draht muss für den Klienten spürbar sein. Wenn es das nicht ist, dann sollte kein Provokatives Coaching durchgeführt werden. Denn es kann sehr schnell zynisch und verletzend für den Klienten werden. Wenn man als Coach nicht mit dem Klienten klar kommt, sollte man ebenfalls kein Provokatives Coaching durchführen.

Guter Draht bedeutet die Grundzutaten Liebe und Humor immer wieder mit dabei zu haben. Die Atmosphäre sollte dauerhaft locker und humorvoll sein. Als Coach vermittelt man auch, dass die Macken des Klienten nicht interessieren, denn man schätzt den Ihn als Mensch. Dazu gehört auch, dass der Coach das Verständnis für das Thema nonverbal herüberbringt, das heißt er spricht es nicht aus, sondern zeigt es.

Ein provokativ arbeitender Coach ist auf Augenhöhe mit dem Klienten und traut ihm zu, dass er die verbalen Frechheiten verkraften kann und dass er in der Lage ist über seine vermeintlichen Schwächen zu Lachen. Der Klient wird nicht vom Coach ausgelacht, sondern sie lachen zusammen über die Dinge, die ihn daran hindern sich weiter zu entwickeln. Wenn dazu noch eine liebevolle und humorvolle Grundhaltung kommt, ist dieser Gute Draht spürbar. Dann können auch provokative Interventionen eingesetzt werden.

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