Narrative Interventionen

Externalisierung

Beim Externalisieren wird ein Problem in der Regel anders beschrieben. Anstatt zu sagen: „Das Kind ist unfähig,“ würde der Coach zum Beispiel das Kind fragen: „Wenn diese Unfähigkeit bei Dir anklopft, wie reagierst Du da normalerweise darauf?“ Das Problem wird damit externalisiert und ist dadurch einerseits nicht auf der Identitätsebene (Ich bin eben so) und gleichzeitig kann man dann zu diesem Problem eine neue „Beziehung“ aufbauen. In dem Fallbeispiel von oben wird zum Beispiel suggeriert, dass das Kind selbst reagieren kann.


Externalisierung mit Gegenständen

Bestimmte Verhaltensweisen – wie zum Beispiel das sofortige gekränkte Reagieren auf einen Vorwurf vom Partner – können auch symbolisch mithilfe eines Gegenstandes externalisiert werden. Hierfür gibt der Coach einen Gegenstand mit oder der Coachee kauft sich selbst etwas oder hat sogar schon etwas zuhause. Dieser Gegenstand wird dann „symbolisch aufgeladen“ mit dem Gekränkt sein. Dadurch haben wir eine Erinnerung im Alltag installiert, aber auch eine Möglichkeit mit dem Problem neu zu interagieren. Es können auch noch Handlungsaufgaben hinzukommen. Zum Beispiel einmal morgens vor dem „Kränkungsgegenstand hinkauern und so tun, als wäre man gekränkt“. Diese Kombination hat eine besonders stark musterunterbrechende Wirkung.

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