Selbstreflexion: Wie beeinflusst meine Haltung die Coaching-Struktur?

Im Coaching spielt Deine innere Haltung eine zentrale Rolle. Sie beeinflusst, wie Du auf Klienten zugehst, wie Du mit ihren Anliegen umgehst und wie du den Coaching-Prozess strukturierst. Deine Haltung prägt die Beziehung zum Klienten und hat direkten Einfluss auf den Verlauf und Erfolg des Coaching-Prozesses.
 
Nähe und Distanz im Coaching: 
1. Denke an ein konkretes Gespräch, in dem deine Klientin emotional geworden ist. Wie hast Du reagiert bist Du näher rangegangen oder hast Du Dich zurückgezogen?
2. Was sagt das über Deine Haltung gegenüber emotionalen Themen aus?
 
Verantwortung – meine oder seine/ihre?
1. Stell Dir vor, Deine Klientin fragt Dich direkt: „Was würden Sie tun?“
2. Wie reagierst Du in so einem Moment – gibst du eine Richtung vor oder bleibst Du konsequent fragend?
3. Wann fällt es Dir schwer, die Entscheidung ganz beim Klienten zu lassen?

Wenn meine Haltung entscheiden darf …
1. Denk an eine Coachingsitzung, in der Du gespürt hast: „Das läuft gerade nicht gut.“
2. Hast Du die Struktur verändert, etwas Neues ausprobiert oder einfach durchgezogen?
3. Welche Haltung über Kontrolle oder Vertrauen könnte hier unbewusst wirksam sein?
 
Methodenauswahl
1. Gibt es Methoden, die ich nicht benutze, obwohl sie eigentlich hilfreich wären?
2. Welche Haltung (z. B. „Das passt nicht zu mir“ oder „Das wirkt unseriös“) steht mir da vielleicht im Weg?
 
Abschlussimpuls: 

Welche Haltung möchtest Du künftig bewusster leben und wie würde sich das in Deinem Coaching zeigen?

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