Wer bin ich als Coach?
Bevor Du Dich positionierst, ist eine ehrliche Auseinandersetzung mit Deiner Identität als Coach der erste Schritt. Es geht um Selbstklärung und nicht um Perfektion.
Ziel: Du gewinnst ein klares Bild von Deiner Haltung, Deinen Werten und dem, was Dich als Coach ausmacht.
Reflexionsfragen
- Was bedeutet es für Dich, Coach zu sein?
- Wofür stehst Du und wofür nicht?
- Welche Erfahrungen und Werte prägen Deine Arbeit?
Beispiel:
Anna, ehemalige Teamleiterin, spürt, dass ihr Führungsstil immer von Empathie geprägt war. Heute nutzt sie diese Qualität, um Führungskräfte zu begleiten, die zwischen Leistungsdruck und Menschlichkeit navigieren müssen. Ihre Rolle als Coach: Raumgeberin mit Struktur.
Übung – Dein innerer Kompass:
- Was motiviert Dich, Menschen zu begleiten? (frei schreiben, 5 Minuten)
- Woran glaubst Du tief in Deinem Inneren, wenn es um Veränderung geht?
- Was sagen andere über Dich, wenn Du sie unterstützt? (Feedback einholen)
Notiere Deine Antworten und achte auf wiederkehrende Begriffe, das sind oft die Kerne Deiner Identität.
Kernaussage
Die Rolle als Coach basiert auf einer klaren Wahrnehmung der eigenen Stärken und Werte. Indem diese in den Coaching-Prozess integriert werden, lässt sich ein authentischer und zielgerichteter Ansatz entwickeln, der sowohl dem Coach als auch dem Klienten zugutekommt. Eine strukturierte Vorgehensweise ermöglicht es, den Prozess individuell anzupassen, während kontinuierliche Selbstreflexion die Weiterentwicklung und Verbesserung der Coaching-Kompetenzen fördert.