Lektion 5 - Muster und Musterveränderung im hypnosystemischen Coaching
In dieser Lektion lernst Du, wie Muster in deinem Denken, Fühlen und Verhalten entstehen – und wie du sie hypnosystemisch erkennen, verstehen und gezielt verändern kannst.
Du bekommst ein klares Verständnis dafür, wie automatisierte Reaktionen aufgebaut sind, warum sie so hartnäckig sein können und welche Rolle sie im Alltag spielen.
Du wirst erleben, dass Muster nicht „weg“ müssen – sondern dass du lernen kannst, neue Spielräume darin zu entdecken. Denn genau dort, wo etwas immer gleich abläuft, liegt auch die Chance zur Veränderung.
Diese Lektion gliedert sich in drei Teile:
- Definition und Entstehung von Mustern
– Wie Muster entstehen, wie sie sich zeigen und warum sie manchmal feststecken. - Musterveränderung – Basics
– Erste einfache Schritte, um automatisierte Abläufe zu erkennen und zu beeinflussen. - Techniken zur Musterveränderung
– Hypnosystemische Tools wie die Zeitlupentechnik, Muster garnieren, paradoxe Verschreibungen oder die Rührei-Technik, mit denen du gezielt Bewegung in festgefahrene Dynamiken bringen kannst.
Themen dieser Lektion
Thema 5.1 - Definition und Entstehung von Mustern
Muster sind sich wiederholende Abläufe in deinem inneren Erleben und äußeren Verhalten. Sie bestehen aus einem Zusammenspiel von Gedanken, Gefühlen, Körperempfindungen und Handlungen, die sich in bestimmten Situationen wie von selbst aktivieren.
Manche Muster sind hilfreich – sie geben dir Sicherheit, Orientierung oder Effizienz im Alltag. Andere hingegen können dich einschränken, blockieren oder sogar belasten.
Wie entstehen Muster?
Viele deiner heutigen Muster haben sich bereits früh im Leben entwickelt – als kluge Reaktionen auf bestimmte Erfahrungen. Damals waren sie vielleicht die bestmögliche Lösung, um mit Unsicherheit, Druck, Angst oder Überforderung umzugehen.
Weil sie damals funktioniert haben, wurden sie vom Nervensystem gespeichert – als automatische Antwort auf ähnliche Situationen.
Warum dein Gehirn Muster liebt – ein kurzer Blick auf die Evolution
Unser Gehirn ist ein echtes Effizienz-Wunder – es liebt Wiederholungen. Denn Wiederholungen sparen Energie.
Aus evolutionärer Sicht war es überlebenswichtig, möglichst schnell auf bekannte Situationen reagieren zu können. Wenn unsere Vorfahren z. B. ein Rascheln im Gebüsch hörten, war es sinnvoll, nicht lange zu analysieren, sondern sofort zu handeln – am besten nach einem erprobten Muster: Flucht, Kampf oder Erstarren.
Das Gehirn hat also gelernt, aus Erfahrung Muster zu bilden, die in ähnlichen Situationen wieder abgerufen werden können. Diese gespeicherten Reaktionsmuster helfen uns auch heute noch, schnell Entscheidungen zu treffen – ohne jedes Mal alles neu bewerten zu müssen.
Doch genau hier liegt auch die Herausforderung:
Was uns früher geschützt hat, kann uns heute begrenzen.
Denn unser Gehirn unterscheidet nicht automatisch zwischen damals und heute – es erkennt einfach eine Ähnlichkeit und aktiviert das gespeicherte Reaktionsprogramm. Auch wenn du längst erwachsen bist, kann dein System also in alte Schutzmuster zurückfallen – ganz automatisch.
„Dein Gehirn ist wie ein Autopilot – er meint es gut mit dir, aber manchmal lenkt er dich auf Routen, die längst nicht mehr zu deinem Ziel passen.“
Was passiert, wenn Muster aktiv werden?
Ein typisches Muster läuft oft so ab:
- Auslöser (z. B. eine bestimmte Situation, Person, Gedanke)
- Reaktion (Gedanke, Gefühl, Körperempfinden, Handlung)
- Ergebnis (meist kurzfristige Erleichterung – aber langfristig ungünstig)
Beispiel:
- Du bekommst eine kritische Rückmeldung → du denkst: „Ich bin nicht gut genug“ → du ziehst dich zurück → du fühlst dich allein und bestätigt in deinem Gedanken.
Dein System hat gelernt: Rückzug schützt.
Doch langfristig isoliert dieses Muster dich vielleicht – und verhindert, dass du neue Erfahrungen machen kannst.
Übung: Entdecke dein eigenes Muster
Nimm dir einen Moment Zeit und frage dich:
- Gibt es Situationen, in denen du immer wieder ähnlich reagierst – obwohl du es eigentlich anders möchtest?
- Wie läuft dieses Muster ab – was ist der typische Auslöser? Wie fühlt sich das an? Was tust du dann meistens?
- Welche „Funktion“ hatte dieses Verhalten vielleicht früher für dich?
Notiere dir deine Gedanken dazu in ein paar Sätzen. Du musst nichts verändern – nur erkennen.
Bewusstheit ist der erste Schritt.
Thema 5.2 - Musterveränderung Basics
Sobald du ein Muster erkannt hast, kannst du beginnen, es zu beeinflussen. Doch bevor wir in die hypnosystemischen Techniken eintauchen, schauen wir uns an, wie Veränderung überhaupt möglich wird – und warum es oft gar nicht darum geht, ein Muster „loszuwerden“, sondern neue Spielräume im Umgang damit zu entdecken.
Warum Muster nicht einfach verschwinden
Ein Muster hat sich über Jahre hinweg gebildet und war oft mit emotionaler Bedeutung verknüpft. Dein inneres System hat dieses Muster nicht ohne Grund gespeichert – es wollte dich schützen, stabilisieren oder dir Orientierung geben. Wenn du ein Muster verändern willst, hilft es nicht, es zu bekämpfen.
Stattdessen kannst du neugierig werden und anfangen, es zu „verflüssigen“.
Das bedeutet:
- Du gehst mit dem Muster in Kontakt – ohne es zu verurteilen.
- Du beginnst, kleine Teile zu hinterfragen oder zu verändern.
- Du beobachtest, was passiert, wenn du es anders machst – auch nur minimal.
Muster verändern = Wahlfreiheit erweitern
Das Ziel ist nicht, „funktionieren“ zu müssen.
Das Ziel ist, mehr Wahlmöglichkeiten zu haben:
- Du darfst das Muster beibehalten – oder verändern.
- Du kannst bewusst entscheiden – statt automatisch zu reagieren.
Techniken zur Musterveränderung
In diesem Abschnitt lernst Du verschiedene Möglichkeiten kennen, wie Du bestehende Muster auf kreative und spielerische Weise beeinflussen kannst.
Wichtig dabei:
Es geht nicht darum, das ganze Muster zu „löschen“, sondern eine minimale Störung einzuführen – und dadurch Wahlfreiheit zu erzeugen.
Du wirst gleich fünf Varianten kennenlernen, wie du ein Muster verändern kannst:
Musterelement hinzufügen
Manchmal reicht es, ein neues Element in ein bestehendes Muster einzubauen, um es zu unterbrechen oder zu transformieren. Das neue Element wirkt dabei wie ein „Störer“, der die Automatik des bisherigen Ablaufs auflockert.
Beispiele:
- Vor dem Rauchen einen Handstand machen
- Vor dem Alkoholtrinken sich vor der toten Großmutter verbeugen und sagen: „Ich trinke auf Dich, Du Hexe.“
- Während dem Chipsessen „Alle meine Entchen“ singen
> Dein Gehirn kann das alte Muster nicht einfach automatisch abspielen, weil es nun durch etwas unerwartetes gestört wird
Musterelement weglassen
Du kannst ein bestehendes Muster auch verändern, indem Du ein Element darin einfach weglässt. Dadurch kommt es nicht wie gewohnt zur Vollendung – die automatische Abfolge wird unterbrochen.
Beispiele:
- Die Chips nicht in die Schüssel geben, sondern direkt aus der Packung essen
- Statt im Wirtshaus zuhause trinken
- Statt zuhause am Tisch direkt beim Kühlschrank trinken
>Ohne das gewohnte Element fehlt Deinem Muster ein Teil - und Dein inneres System muss neu reagieren
Musterelement verändern
Ein weiterer Weg zur Musterveränderung besteht darin, ein bestehendes Element zu verändern – sei es durch bewusste Ausführung oder durch eine spezielle Technik.
Beispiele:
- Das Muster in Zeitlupe durchlaufen
- Das Verhalten ganz bewusst ausführen
- Das Muster „garnieren“, also eine absurde, überraschende oder kreative Zutat hinzufügen
>Du holst das Muster ins Bewusstsein - und hast so die Chance Deinen Autopiloten zu verlassen
Reihenfolge des Musters ändern
Auch das Ändern der Abfolge kann das gesamte Muster irritieren und aufbrechen.
Beispiele:
- Die sogenannte „Rührei-Technik“: Reihenfolge durcheinanderbringen
- Die Reihenfolge mehrfach schnell wiederholen – z. B. C → A → B, C → A → B, usw.
>Die neuronalen Bahnen werden irritiert - und Du ermöglichst Deinem System, neue Pfade zu erkunden.
Reflexionsimpuls für dich:
Welches deiner alltäglichen Muster möchtest DU gerne verändern?
Und welche dieser Varianten reizt dich, um damit zu experimentieren?
Tipp: Nimm dir ein kleines, konkretes Beispiel aus deinem Alltag – und spiel mit einer der fünf Methoden.
Thema 5.3 - Techniken der Musterveränderung
Nachdem Du nun die Grundlagen zur Musterveränderung kennengelernt hast, geht es in diesem Abschnitt um konkrete hypnosystemische Techniken, mit denen Du eingefahrene Muster spielerisch, kreativ oder auch gezielt irritierend beeinflussen kannst.
1. Musterbereicherung: Muster garnieren
Hier geht es darum, ein bestehendes Muster durch humorvolle, absurde oder überraschende Elemente zu erweitern. Du „würzt“ das Muster sozusagen – dadurch wird es schwerer, es einfach unreflektiert weiterlaufen zu lassen.
So funktioniert's:
- Zuerst beschreibst Du genau das Muster (z. B. ein typischer Konflikt mit Deinem Chef).
- Danach stellst Du Dir absurde, hypothetische Situationen vor – wie würde das Muster sich verändern?
Beispiele:
- Wenn Dein Chef ein rosa Gesicht hätte – wie würde sein Wutanfall dann auf Dich wirken?
- Wenn Deine Partnerin beim Streit nackt wäre – wie würdest Du dann reagieren?
- Wenn Dein Kollege Dich in einer Mickey-Mouse-Stimme konfrontiert – wie würdest Du mit dem Konflikt umgehen?
2. Musterbereicherung: Zeitlupentechnik
Diese Technik hilft Dir dabei, ein Muster ganz genau zu beobachten – in Zeitlupe. Durch das bewusste, verlangsamte Beschreiben können sich oft unerwartete Details zeigen, die Dir neue Möglichkeiten eröffnen.
So geht's:
- Beschreibe Schritt für Schritt, was Du tust, denkst, fühlst – als würdest Du eine Szene im Film Frame für Frame anschauen.
- Lass Dich durch gezielte Nachfragen begleiten: Was genau passiert da? Was passiert dann?
- Ziel ist es die Szene so langsam und detailreich wie möglich zu beschreiben und das ganze so stark auszureizen, dass man dabei die Chance hat die Absurdität seines Musters zu erkennen
3. Musterunterbrechung
Manchmal reicht es, ein Muster bewusst zu unterbrechen – durch kleine Provokationen oder humorvolle Störungen.
Techniken zur Unterbrechung:
- Unterbreche das Muster gezielt durch eine absurde Handlung
- Nutze Humor, um das Muster ins Wanken zu bringen
- Provoziere das Muster (liebevoll!)
- Führe das Muster absichtlich nur an bestimmten Tagen aus
- Paradoxe Intervention: Bitte Dich selbst, das Muster nicht zu verändern, sondern es ganz bewusst zu beobachten. Beispiel: „Schätze morgens, wie viel Schokolade Du heute essen wirst – und gleiche es am Abend mit der Realität ab.“
- Verschreibe Dir selbst ein neues Musterelement, z. B. „Mache einen Handstand vor jeder Zigarette“
4. Musterüberladung
Manche Muster sind so festgefahren, dass sie sich durch einfache Unterbrechungen oder bewusste Veränderung nur schwer beeinflussen lassen. In solchen Fällen kann es hilfreich sein, das Muster so stark zu überladen, dass es „zusammenfällt“ oder sich auflöst, weil es nicht mehr wie gewohnt ablaufen kann.
Dafür gibt es zwei besonders kreative hypnosystemische Techniken:
1. Die Rührei-Technik
Was ist das?
Die Rührei-Technik ist eine kreative hypnosystemische Methode, bei der du ein festgefahrenes Muster in einzelne Schritte zerlegst – und diese dann in völlig neuer Reihenfolge wieder durchlebst.
So wie beim Rührei das Eigelb und Eiweiß nicht mehr getrennt sind, wird auch das Muster in seinen festen Abläufen „verquirlt“ – bis es seine starre Struktur verliert.
So funktioniert’s – Schritt für Schritt:
1. Definiere dein Muster in mindestens 5 „Akten“
Jeder Akt steht für einen inneren oder äußeren Schritt deines Musters. Beispiel: „Ich esse automatisch Schokolade, wenn ich gestresst bin.“
- Akt 1: Ich lese eine stressige Mail
- Akt 2: Mein Herz klopft schneller, ich fühle Anspannung
- Akt 3: Ich stehe auf und gehe zur Küche
- Akt 4: Ich öffne die Lade mit der Schokolade
- Akt 5: Ich esse und fühle mich für kurze Zeit besser
Wichtig:
Der erste Akt beginnt bereits vor dem Muster (z. B. das Lesen der Mail).
Der letzte Akt ist nach dem Muster angesiedelt – also ein neutraler oder positiver Zustand.
2. Exploriere jeden Akt in Zeitlupe
Verlangsame das Muster. Nimm dir für jeden Akt Zeit.
- Was genau passiert hier?
- Was fühlst, denkst, spürst du?
- Welche Körperhaltung hast du?
- Was passiert innerlich? (Gedanken, Bilder, Stimmen)
- Was passiert äußerlich?
Nutze dabei VAKOG: visuell, auditiv, kinästhetisch, olfaktorisch, gustatorisch.
Optional: Gib jedem Akt einen Namen oder Titel – das macht es greifbarer.
Beispiel: „Der Trigger“, „Der Körperalarm“, „Der Gang zur Versuchung“, …
3. Spiele das Muster in verschiedensten Reihenfolgen durch
Jetzt wird’s „verquirlt“ – du durchläufst die Akte in immer neuen Abfolgen.
Beispiele:
- Von Akt 2 auf 5
- Von 3 auf 2
- Von 4 auf 1
- Von 1 auf 5
- Von 5 auf 3 … usw.
Gegen Ende:
Wiederhole besonders oft Übergänge, die zum letzten Akt führen:
- 1 → 5
- 2 → 5
- 3 → 5
→ Das stärkt innerlich den Weg hin zu einem regulierten Zustand.
Warum wirkt das?
- Du nimmst Abstand vom automatisierten Ablauf.
- Dein Gehirn verliert die „feste Spur“ – und wird neugierig.
- Dein inneres System beginnt, neue Verknüpfungen herzustellen.
- Das Muster wirkt weniger zwingend – du bekommst wieder Handlungsspielraum.
2. Zirkuläre Fragen
Was ist das?
Zirkuläre Fragen sind systemische Fragen, die dich dazu bringen, dein Muster aus der Perspektive anderer zu betrachten – oder aus einer übergeordneten Sicht. Sie führen oft zu überraschenden Einsichten und erweitern Deine Wahrnehmung des Musters.
Beispiele für zirkuläre Fragen:
- Wie würde Dein Partner beschreiben, was Du tust, wenn Du Dich gestresst fühlst?
- Was denkt Dein Muster wohl über Dich?
- Was glaubst Du, wie Dein zukünftiges Ich mit dieser Situation umgehen würde?
- Wenn Dein bester Freund dieses Muster hätte – was würdest Du ihm raten?
Warum das wirkt:
Zirkuläre Fragen holen Dich raus aus dem inneren Tunnelblick. Du beginnst, Muster als etwas Beobachtbares zu erleben – nicht als etwas, das Du bist. Allein das kann oft schon neue Ideen und Verhaltensimpulse aktivieren.
Übung - Theater 'Wirbelwind'
Übung: „Improvisationstheater deines Musters“
Ziel der Übung:
Du lernst, dein eigenes festgefahrenes Muster in Szenen zu zerlegen, mit neuen Perspektiven zu spielen – und erlebst, wie schnell sich der innere Automatismus aufweichen lässt, wenn du ihn absichtlich auf die Bühne holst. Selbstverständlich kannst Du diese Übung auch im Coaching mit Klient*innen durchführen.
So funktioniert’s:
1. Wähle ein Muster, das du gerne verändern möchtest
Zum Beispiel: "Ich bin gestresst, wenn mein Terminkalender zu voll ist."
2. Zerlege dein Muster in 5 kleine Theater-Szenen (Akte)
Diese Szenen beschreiben die inneren und äußeren Abläufe deines Musters.
🧾 Beispiel:
- Akt 1: Der Wecker klingelt, und ich sehe den vollen Kalender.
- Akt 2: Mein Magen zieht sich zusammen, ich werde hektisch.
- Akt 3: Ich schnappe mir mein Handy, während ich Kaffee trinke.
- Akt 4: Ich sage drei Termine zu, obwohl ich innerlich Nein spüre.
- Akt 5: Ich bin abends erschöpft und frustriert.
Gib jeder Szene einen Theatertitel – ruhig übertrieben:
- „Der Schock des Kalenders“
- „Das Drama der Magenfalte“
- „Koffein-Kontrollverlust“
- „Die Ja-Sagerin schlägt wieder zu“
- „Applaus für die Überforderte“
3. Jetzt kommt die Impro: Spiele die Szenen in absurder Reihenfolge durch
Du kannst das schriftlich machen, auf kleine Zettel schreiben, laut vorspielen oder mit Symbolen nachstellen – wie du möchtest.
🎲 Beispielreihenfolgen:
- Szene 4 → Szene 1 → Szene 3 → Szene 2 → Szene 5
- Szene 5 → Szene 2 → Szene 1 → Szene 3 → Szene 4
- Szene 3 → Szene 5 → Szene 1 → Szene 4 → Szene 2
Gegen Ende:
Wiederhole besonders oft Übergänge, die zum letzten Akt führen:
- Szene 1 → Szene 5
- Szene 2 → Szene 5
- Szene 3 → Szene 5
Du kannst eine Würfel-Variante daraus machen oder eine Freundin bitten, dir die Reihenfolge zuzurufen.
4. Reflexionsfragen:
- Welche Szene fühlt sich im „neuen Ablauf“ plötzlich weniger automatisch an?
- Welche Übergänge wirken komisch oder entlarvend?
- Wo spürst du plötzlich Leichtigkeit oder Abstand?
- Wenn dein Muster ein Theaterstück ist – bist du eigentlich die Hauptrolle, Regie oder Publikum?
Variante für Kreative:
Bemale für jede Szene ein Symbol oder zeichne eine Mini-Comicfigur. Hänge die Szenen an eine Schnur – und häng sie immer mal wieder um.
Du wirst überrascht sein, wie dein System darauf reagiert.
- Test zur 5. Lektion (8 Fragen)